Ernst Gelegs zählt zu den erfahrenen österreichischen Journalisten, die über Jahrzehnte hinweg das Publikum des Österreichischen Rundfunks (ORF) über politische Entwicklungen im In- und Ausland informiert haben. Besonders bekannt wurde er durch seine langjährige Tätigkeit als Auslandskorrespondent in Ungarn, wo er wichtige politische Veränderungen in Mittel- und Osteuropa begleitete. Nach mehr als vier Jahrzehnten beim ORF endete seine aktive Laufbahn 2025 mit dem Eintritt in den Ruhestand. Doch wer ist Ernst Gelegs abseits seiner journalistischen Arbeit, was ist über seine Familie bekannt und wie hoch war sein Gehalt beim ORF?
Quick Bio: Ernst Gelegs im Überblick
| Merkmal | Information |
|---|---|
| Vollständiger Name | Ernst Gelegs |
| Geburtsdatum | 23. Dezember 1960 |
| Geburtsort | Wien, Österreich |
| Nationalität | Österreichisch |
| Beruf | Journalist, Autor, ehemaliger ORF-Korrespondent |
| Ausbildung | Politikwissenschaften, Publizistik und Kommunikationswissenschaften |
| Arbeitgeber | Österreichischer Rundfunk (ORF) |
| Bekannt für | Berichterstattung aus Ungarn und Osteuropa |
| Familienstand | Verheiratet |
| Kinder | Ein erwachsener Sohn |
| Ruhestand | 2025 |
Die biografischen Angaben zeichnen das Bild eines Journalisten, dessen beruflicher Schwerpunkt über viele Jahre auf internationaler Politik und gesellschaftlichen Entwicklungen lag.
Wer ist Ernst Gelegs?
Ernst Gelegs ist ein österreichischer Journalist, der vor allem durch seine Arbeit für den ORF bekannt wurde. Er beschäftigte sich mit politischen Ereignissen, internationalen Konflikten und gesellschaftlichen Veränderungen. Seine Berichte aus verschiedenen europäischen Ländern machten ihn zu einem vertrauten Gesicht der österreichischen Nachrichtenlandschaft.
Seine besondere Bedeutung liegt in der langjährigen Beobachtung Ungarns und seiner Nachbarländer. Als Auslandskorrespondent musste er politische Entscheidungen nicht nur wiedergeben, sondern auch ihre Hintergründe erklären und ihre möglichen Auswirkungen auf Österreich und die Europäische Union einordnen.
Wer sich fragt, „who is Ernst Gelegs“, findet die Antwort daher vor allem in seiner journalistischen Laufbahn: Er ist ein erfahrener Berichterstatter, der internationale Politik über Jahrzehnte hinweg für ein österreichisches Publikum verständlich gemacht hat.
Ausbildung und erste berufliche Erfahrungen
Geboren wurde der Journalist am 23. Dezember 1960 in Wien. Nach seiner Schulzeit studierte er an der Universität Wien Politikwissenschaften, Publizistik und Kommunikationswissenschaften. Diese Fächer boten eine gute Grundlage für eine Laufbahn, in der politische Zusammenhänge, Medienarbeit und internationale Beziehungen eine zentrale Rolle spielen.
Seine Karriere beim ORF begann 1980 in der Sportredaktion des Radiosenders Ö3. Dort arbeitete er als Reporter und Moderator für die Sendung „Sport und Musik“. Von 1986 bis 1990 war er anschließend im ORF-Landesstudio Niederösterreich tätig.
1991 wechselte er in die Redaktion der Nachrichtensendung „Zeit im Bild“. Dort beschäftigte er sich zunächst mit innenpolitischen Themen und sammelte Erfahrungen in der täglichen Nachrichtenberichterstattung. 1992 übernahm er zusätzlich die Moderation von Kurzausgaben der Sendung.
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Internationale Karriere und Berichterstattung aus Osteuropa
1996 führte ihn eine interne Jobrotation nach London. Dort berichtete er unter anderem über die britische Politik, die Unterhauswahlen und die BSE-Krise. Später war er als Reisekorrespondent für die „Zeit im Bild“ tätig und gestaltete Reportagen aus rund 20 Ländern.
Zu seinen Einsätzen gehörten auch Krisengebiete wie der Irak, Syrien und Nordirland. Im Oktober 2001 berichtete er während des Afghanistan-Einsatzes vom US-Flugzeugträger USS Theodore Roosevelt. Diese Aufgaben verlangten neben journalistischer Erfahrung auch die Fähigkeit, schwierige Situationen vor Ort einzuschätzen und aktuelle Ereignisse rasch einzuordnen.
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Eine besonders prägende Station war der Aufbau des ORF-Korrespondentenbüros in Budapest im Jahr 2000. Von der ungarischen Hauptstadt aus berichtete er über Ungarn und weitere Länder Mittel- und Osteuropas. Zu seinem Zuständigkeitsbereich gehörten unter anderem die Slowakei, Tschechien, Polen, Rumänien, Moldau und Griechenland.
Ernst Gelegs und seine ungarischen Wurzeln
Neben seiner beruflichen Verbindung zu Ungarn gibt es auch familiäre Bezüge zur Region. Laut dem ORF-Profil wurde Gelegs in Wien geboren, hat eine böhmische Großmutter und ungarische Wurzeln. Diese Herkunft gehört zu den biografischen Details, die seine Verbindung zu Mittel- und Osteuropa ergänzen.
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Seine journalistische Arbeit konzentrierte sich über viele Jahre auf politische und gesellschaftliche Entwicklungen in Ungarn. Dazu zählten die innenpolitische Lage, die Beziehungen zur Europäischen Union und die Veränderungen unter der Regierung von Viktor Orbán.
Als Korrespondent war es seine Aufgabe, diese Entwicklungen aus österreichischer Perspektive zu erklären und ihrem europäischen Kontext zuzuordnen. Gerade bei kontroversen politischen Themen ist eine sachliche Einordnung wichtig, damit das Publikum unterschiedliche Positionen und ihre möglichen Folgen nachvollziehen kann.
Ernst Gelegs: Ehefrau, Kinder und Privatleben
Über das Privatleben des ehemaligen ORF-Korrespondenten ist vergleichsweise wenig bekannt. Ernst Gelegs ist verheiratet und hat einen erwachsenen Sohn. Weitere Einzelheiten über seine Ehefrau, ihren Beruf oder das Familienleben stehen nicht im Mittelpunkt seiner öffentlichen Biografie.
Wikipedia
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Auch zum Thema Ernst Gelegs Vater sind in den ausgewerteten öffentlich zugänglichen biografischen Angaben nur begrenzte Informationen zu finden. Deshalb sollten keine Namen oder persönlichen Geschichten ohne verlässliche Belege ergänzt werden.
Seine familiären Wurzeln in Böhmen und Ungarn sind dagegen dokumentiert. Insgesamt zeigt sich, dass er sein Privatleben weitgehend von seiner beruflichen Öffentlichkeit trennt. Das ist bei Journalisten, die regelmäßig über politische Konflikte und öffentliche Personen berichten, nicht ungewöhnlich.
Wie hoch war das Gehalt von Ernst Gelegs?
Das Gehalt gehört zu den wenigen finanziellen Aspekten seiner beruflichen Laufbahn, zu denen eine konkrete offizielle Zahl veröffentlicht wurde. Im ORF-Transparenzbericht für 2023 ist Ernst Gelegs als leitender Redakteur und Korrespondent mit einem jährlichen Bruttobezug von 173.740,44 Euro angeführt. Zusätzlich weist der Bericht durchschnittliche monatliche Bruttobezüge aus Nebenbeschäftigungen von 25 Euro aus.
02 ORF-Transparenzbericht 2023
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Der Betrag bezieht sich auf das Berichtsjahr 2023 und darf nicht automatisch als sein Gehalt während der gesamten ORF-Karriere verstanden werden. Der ausgewiesene Bruttobezug ist außerdem nicht mit dem tatsächlich ausgezahlten Nettogehalt gleichzusetzen, da Steuern und weitere Abzüge zu berücksichtigen sind.
Ernst Gelegs: Pension und beruflicher Abschied
Nach fast 44 Dienstjahren beim ORF verabschiedete sich Gelegs 2025 in den Ruhestand. Seine letzte berufliche Phase war eng mit dem Korrespondentenbüro in Budapest verbunden, das er 2000 aufgebaut hatte und über viele Jahre leitete.
Am 1. Dezember 2025 übernahm Paul Krisai die Leitung des ORF-Osteuropabüros. Damit endete eine lange Zeit, in der Gelegs das österreichische Publikum aus Ungarn über politische Entwicklungen in der Region informiert hatte.
der.ORF.at
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Wie hoch ist seine Pension?
Eine verlässlich bestätigte konkrete Höhe der Pension von Ernst Gelegs ist in den ausgewerteten Quellen nicht dokumentiert. Aus dem früheren Jahresgehalt lässt sich kein genauer Pensionsbetrag berechnen, da dafür weitere Angaben zu Versicherungszeiten, Beitragsgrundlagen und den geltenden Regelungen erforderlich wären.
Es ist daher sinnvoll, zwischen dem öffentlich ausgewiesenen früheren ORF-Gehalt und einer nicht bestätigten Pensionshöhe zu unterscheiden.
Bücher von Ernst Gelegs
Neben seiner Arbeit für Radio und Fernsehen ist Gelegs als Autor tätig. Zu seinen bekannten Veröffentlichungen gehören zwei Bücher, die unterschiedliche historische und politische Themen behandeln.
2013 erschien gemeinsam mit Roland Adrowitzer das Buch Schöne Grüße aus dem Orban-Land – Die rechte Revolution in Ungarn. Darin steht die politische Entwicklung Ungarns im Mittelpunkt. 2019 folgte Liebe Mama, ich lebe noch! – Die Briefe des Frontsoldaten Leonhard Wohlschläger, das historische Briefe und persönliche Erfahrungen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs aufgreift.
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Die Veröffentlichungen ergänzen seine journalistische Arbeit um eine weitere Perspektive: Sie beschäftigen sich sowohl mit zeitgenössischer Politik als auch mit historischen Dokumenten und individuellen Lebensgeschichten.
Fazit: Ein prägender österreichischer Auslandskorrespondent
Ernst Gelegs hat die österreichische Auslandsberichterstattung über Jahrzehnte mitgestaltet. Von seinen Anfängen bei Ö3 über die „Zeit im Bild“ bis zu seiner langjährigen Tätigkeit in Budapest führte ihn seine Karriere durch zahlreiche journalistische Bereiche. Besonders seine Berichte über Ungarn und Osteuropa prägten sein öffentliches Profil. Nach seinem Ruhestand im Jahr 2025 bleibt seine Laufbahn ein Beispiel für die Bedeutung fundierter internationaler Berichterstattung. In diesem Porträt bietet Zeit Heute einen Überblick über seinen Lebensweg, seine Familie, seine Bücher, sein früheres Gehalt und seinen beruflichen Abschied.
