Josef Broukal zählt zu jenen österreichischen Medienpersönlichkeiten, die über Jahrzehnte das Bild des Fernsehnachrichten-Journalismus geprägt haben. Bekannt wurde er vor allem durch seine Arbeit beim ORF, insbesondere als Moderator der „Zeit im Bild“ und des Wissenschaftsmagazins „Modern Times“. Später wechselte er in die Politik und war mehrere Jahre Abgeordneter der SPÖ im österreichischen Nationalrat. Sein beruflicher Weg verbindet damit Journalismus, Fernsehen, Technik, Politik und publizistische Arbeit.
Quick Bio: Josef Broukal
| Merkmal | Details |
|---|---|
| Vollständiger Name | Josef Broukal |
| Geburtsdatum | 9. November 1946 |
| Geburtsort | Wien, Österreich |
| Alter | 79 Jahre (Stand 2026) |
| Beruf | Journalist, Moderator, Autor, Medientrainer |
| Bekannt durch | ORF, „Zeit im Bild“, „Modern Times“ |
| Politische Partei | SPÖ |
| Nationalrat | 2002 bis 2008 |
| Politischer Schwerpunkt | Medien, Kommunikation und gesellschaftspolitische Themen |
| Tätigkeit beim ORF | Journalist, Redakteur und Moderator |
Wer ist Josef Broukal?
Die Frage „who is Josef Broukal“ lässt sich vor allem mit Blick auf seine lange Medienkarriere beantworten. Der 1946 in Wien geborene Journalist wurde über viele Jahre zu einem bekannten Gesicht des österreichischen Fernsehens. Besonders die Nachrichtensendungen des ORF machten ihn einem breiten Publikum bekannt.
Seine journalistische Laufbahn entwickelte sich über verschiedene Stationen. Er arbeitete zunächst im Medienbereich und kam später zum ORF. Dort übernahm er unterschiedliche Aufgaben innerhalb der Redaktion, bevor er selbst vor der Kamera zu sehen war. Neben seiner Tätigkeit als Moderator war er auch in redaktionellen und organisatorischen Funktionen tätig.
Seine Karriere fiel in eine Zeit, in der das Fernsehen für die politische und gesellschaftliche Information in Österreich eine besonders zentrale Rolle spielte. Nachrichtensprecher waren daher nicht nur Moderatoren, sondern für viele Zuschauer auch vertraute Stimmen und Gesichter des täglichen Geschehens.
Josef Broukal und der ORF
Besonders eng verbunden ist seine Laufbahn mit dem ORF. Dort arbeitete er unter anderem in der Innenpolitikredaktion und entwickelte sich zu einem erfahrenen Fernsehjournalisten.
Ein Höhepunkt seiner Karriere war die Tätigkeit als Moderator der „Zeit im Bild“. Über Jahre präsentierte er Nachrichten, politische Entwicklungen und wichtige Ereignisse aus Österreich und dem Ausland. Seine ruhige und sachliche Art passte zum klassischen Stil der österreichischen Fernsehnachrichten.
Auch abseits der klassischen Nachrichtensendungen übernahm er wichtige Aufgaben. Dazu gehörten Funktionen als leitender Redakteur und Chef vom Dienst. Dadurch war er nicht nur vor der Kamera tätig, sondern auch an der journalistischen Arbeit hinter den Kulissen beteiligt.
Die langjährige Verbindung mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk erklärt, warum sein Name bis heute mit der Geschichte der österreichischen Fernsehberichterstattung verbunden wird.
„Modern Times“ und seine wissenschaftliche Seite
Neben der Nachrichtenmoderation war das Wissenschaftsmagazin „Modern Times“ ein wichtiger Teil seiner ORF-Karriere. Die Sendung beschäftigte sich mit Wissenschaft, Technik und Entwicklungen, die für das tägliche Leben relevant waren.
Für Broukal bot dieses Format die Möglichkeit, seine journalistische Erfahrung mit seinem Interesse an technischen Themen zu verbinden. Er konnte komplizierte Sachverhalte für ein breites Fernsehpublikum verständlich aufbereiten.
Gerade dieser Bereich zeigt, dass sein berufliches Profil über die klassische Nachrichtenmoderation hinausging. Er interessierte sich früh für Computer, neue Medien und technologische Entwicklungen – Themen, die später auch außerhalb des Fernsehens eine größere Rolle in seinem Leben spielen sollten.
Vom Fernsehen in die Politik
Nach vielen Jahren beim ORF entschied sich der Journalist für einen ungewöhnlichen Schritt: den Wechsel in die Politik. Bei der Nationalratswahl 2002 kandidierte er für die SPÖ und zog in den österreichischen Nationalrat ein.
Von 2002 bis 2008 gehörte er dem Parlament an. Während dieser Zeit brachte er seine Erfahrungen aus Journalismus, Medien und Kommunikation in die politische Arbeit ein. Später übernahm er auch die Funktion des stellvertretenden Klubvorsitzenden der sozialdemokratischen Parlamentsfraktion.
Der Wechsel vom Fernsehjournalismus in die Politik war in Österreich durchaus bemerkenswert. Seine Bekanntheit aus dem Fernsehen verschaffte ihm einen hohen Wiedererkennungswert. Gleichzeitig musste er sich in einem neuen beruflichen Umfeld behaupten, in dem politische Entscheidungen, parlamentarische Arbeit und Parteiarbeit im Mittelpunkt standen.
Josef Broukal Alter und Geburtsdatum
Wer nach „Josef Broukal Alter“ sucht, findet als wichtigstes biografisches Datum den 9. November 1946. Er wurde in Wien geboren. Im Jahr 2026 ist er damit 79 Jahre alt.
Seine Generation erlebte den starken Wandel der österreichischen Medienlandschaft aus nächster Nähe. Als er seine Karriere begann, waren Fernsehen, Radio und gedruckte Zeitungen die dominierenden Informationsquellen. Im Laufe seines Berufslebens kamen Computer, Internet und digitale Medien hinzu.
Diese Entwicklung spiegelt sich auch in seinem eigenen beruflichen Werdegang wider. Er war nicht ausschließlich klassischer Fernsehjournalist, sondern beschäftigte sich zunehmend mit technischen und digitalen Themen.
Josef Broukal Ehefrau und Privatleben
Auch das Privatleben des ehemaligen ORF-Moderators war gelegentlich Gegenstand öffentlicher Berichte. Beim Thema „Josef Broukal Ehefrau“ ist insbesondere eine frühere Ehe mit der ORF-Redakteurin Barbara Seebauer dokumentiert.
Über sein Privatleben sprach der Journalist im Vergleich zu seiner beruflichen Tätigkeit allerdings deutlich weniger ausführlich. Deshalb sollten Angaben über aktuelle persönliche Verhältnisse mit Zurückhaltung betrachtet werden. Nicht jede im Internet kursierende Information ist ausreichend belegt.
Seine Familie spielte dennoch eine wichtige Rolle in seinem Leben. Biografische Angaben nennen mehrere Kinder aus unterschiedlichen Beziehungen. Zu seinen Kindern gehört auch Karin Broukal. Detaillierte private Informationen über seine Angehörigen sind jedoch nur teilweise öffentlich dokumentiert.
Josef Broukal Kinder und Familie
Beim Thema „Josef Broukal Kinder“ wird in biografischen Darstellungen häufig darauf hingewiesen, dass er insgesamt fünf Kinder hat. Diese Angaben stammen aus öffentlich verfügbaren biografischen Quellen.
Für eine seriöse Darstellung ist es sinnvoll, zwischen öffentlich belegten Informationen und privaten Details zu unterscheiden. Während seine berufliche Laufbahn umfassend dokumentiert ist, hält sich die öffentliche Berichterstattung über seine Familie eher in Grenzen.
Das gilt insbesondere für aktuelle Informationen über seine Angehörigen. Deshalb sollte man bei Angaben zu Ehe, Kindern und Familienleben keine unbestätigten Details übernehmen.
Josef Broukal als Autor
Auch nach seiner politischen Karriere blieb Broukal publizistisch aktiv. Ein interessantes Beispiel ist seine Zusammenarbeit mit dem Historiker Manfried Rauchensteiner. Gemeinsam entstand das Buch über den Ersten Weltkrieg und das Ende der Habsburgermonarchie.
Das Werk zeigt eine weitere Seite des ehemaligen Fernsehjournalisten: die Fähigkeit, umfangreiche historische Informationen verständlich und kompakt aufzubereiten. Diese journalistische Kompetenz hatte Broukal bereits während seiner ORF-Zeit entwickelt.
Damit blieb er auch nach seiner Zeit im Parlament dem Schreiben und Vermitteln von Wissen verbunden.
Josef Broukal heute
Die Frage „Josef Broukal heute“ lässt sich vor allem mit Blick auf seine langjährige berufliche Entwicklung beantworten. Er ist nicht mehr als regelmäßiger Nachrichtensprecher des ORF tätig und gehört auch nicht mehr dem Nationalrat an. Sein Name ist jedoch weiterhin eng mit der Geschichte der „Zeit im Bild“ und des österreichischen Fernsehens verbunden.
Seine Karriere steht beispielhaft für einen Journalisten, der den Übergang von der klassischen Fernsehära zu einer zunehmend digitalen Medienwelt miterlebt hat. Von Nachrichten und Wissenschaftssendungen über politische Arbeit bis hin zu Büchern und technischen Themen umfasst sein beruflicher Weg mehrere unterschiedliche Bereiche.
Auch die Suchbegriffe „Josef Broukal 2025“ und „Josef Broukal 2026“ führen daher vor allem zu biografischen Rückblicken und Informationen über seine frühere Tätigkeit. Aktuelle öffentliche Aktivitäten sind deutlich weniger umfangreich dokumentiert als seine ORF- und Parlamentsjahre.
Fazit
Josef Broukal gehört zu den bekannten österreichischen Journalisten seiner Generation. Seine jahrzehntelange Tätigkeit beim ORF, seine Moderation der „Zeit im Bild“, seine Arbeit bei „Modern Times“ und sein späterer Wechsel in den Nationalrat machen seine Biografie besonders vielseitig. Auch sein Interesse an Technik, Medien und Geschichte prägte seinen weiteren beruflichen Weg. Für Leser von Zeit Heute bleibt seine Geschichte deshalb ein interessantes Beispiel dafür, wie sich Journalismus, Fernsehen und Politik in Österreich über mehrere Jahrzehnte verändert haben.
